Die besten Filme von Ryan Reynolds für jeden Filmabend

3. November 2026

Ryan Reynolds mit Brille und Bart, bereit für neue Filme.

Inhaltsverzeichnis

Ob als Deadpool, charmant-chaotischer Romantiker oder überraschend ernster Charakterdarsteller: Die Filme von Ryan Reynolds zeigen eine deutlich größere Bandbreite, als sein Marvel-Erfolg zunächst vermuten lässt. Ich ordne seine wichtigsten Rollen chronologisch ein, nenne die besten Einstiegspunkte und zeige, welche Titel sich für Komödie, Action oder einen ruhigeren Filmabend eignen.

Die wichtigsten Stationen seiner Filmkarriere auf einen Blick

  • Durchbruch: „Van Wilder“ machte Reynolds 2002 zum bekannten Komödienstar.
  • Weltweiter Erfolg: Mit „Deadpool“ fand er 2016 seine prägendste Rolle.
  • Vielseitigkeit: „Buried“, „Adventureland“ und „The Voices“ zeigen seine ernste und ungewöhnliche Seite.
  • Familienunterhaltung: „Free Guy“ und „IF – Imaginäre Freunde“ verbinden Humor mit zugänglicher Unterhaltung.
  • Aktuell: „Mayday“ ist seit dem 4. September 2026 als Actionkomödie bei Apple TV verfügbar.

Von Van Wilder bis Deadpool

Ryan Reynolds begann seine Kinokarriere mit kleineren und komödiantischen Rollen, bevor er sich Schritt für Schritt als Hauptdarsteller etablierte. In „Party Animals“ beziehungsweise „Van Wilder“ (2002) spielte er den selbstsicheren Studenten, der später zum Vorbild für viele seiner lockeren Comedy-Figuren wurde.

Es folgten Auftritte in „Blade: Trinity“ (2004), „Amityville Horror“ (2005) und „Smokin’ Aces“ (2006). Diese Filme zeigten bereits, dass Reynolds nicht nur schnelle Pointen beherrscht, sondern auch in Action- und Horrorszenarien funktioniert.

Der große Mainstream-Erfolg kam mit „Selbst ist die Braut“ (2009). Die romantische Komödie mit Sandra Bullock lebt stark vom Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller und bleibt für mich einer der besten Belege dafür, wie gut Reynolds zwischen Ironie und echter Sympathie wechseln kann.

Die wichtigsten Filme von Ryan Reynolds im Überblick

Jahr Film Rolle und Bedeutung
2002 Van Wilder Sein prägender Durchbruch als Comedy-Hauptdarsteller
2004 Blade: Trinity Actionrolle als Hannibal King
2009 X-Men Origins: Wolverine Erster großer Auftritt als Wade Wilson, allerdings noch nicht als ausgereifter Deadpool
2009 Selbst ist die Braut Erfolgreiche romantische Komödie mit Sandra Bullock
2010 Buried Intensiver Kammerspiel-Thriller, in dem Reynolds fast allein auf der Leinwand zu sehen ist
2011 Green Lantern Sein erster großer Superheldenfilm als Hal Jordan
2015 Miss Bodyguard Actionkomödie mit Samuel L. Jackson und Salma Hayek
2016 Deadpool Der entscheidende Karrierehöhepunkt und seine bekannteste Figur
2017 Life Düsterer Science-Fiction-Thriller über eine außerirdische Lebensform
2018 Deadpool 2 Größer, brutaler und emotionaler als der erste Teil
2019 Pokémon Meisterdetektiv Pikachu Deutsche Fassung und Original profitieren von seiner markanten Sprecherleistung
2021 Free Guy Originelle Actionkomödie über eine Figur in einer Computerspielwelt
2022 The Adam Project Zeitreise-Abenteuer mit Familienfokus
2022 Spirited Musikalische Weihnachtskomödie nach Charles Dickens
2024 IF – Imaginäre Freunde Familienfilm mit nostalgischem und emotionalem Einschlag
2024 Deadpool & Wolverine Die Figur wechselt offiziell in das Marvel Cinematic Universe
2026 Mayday Actionkomödie über einen Piloten und einen ehemaligen KGB-Agenten

Die Tabelle zeigt auch, warum eine reine Deadpool-Liste zu kurz greifen würde. Reynolds hat zwar seine stärkste Marke gefunden, aber Filme wie „Buried“ beweisen, dass er auch unter extrem reduzierten Bedingungen Spannung tragen kann.

Welche Filme sich für welchen Filmabend eignen

Für einen schnellen, lauten und sehr selbstironischen Abend sind die drei Deadpool-Filme die naheliegende Wahl. Wer den Humor mag, sollte aber wissen, dass die Reihe mit derber Sprache, Gewalt und vielen Popkultur-Anspielungen arbeitet und nicht für jede Runde geeignet ist.

Stimmung Empfehlung Warum der Film passt
Romantische Komödie Selbst ist die Braut Leichte Unterhaltung mit starkem Duett zwischen Reynolds und Sandra Bullock
Superhelden-Action Deadpool und Deadpool 2 Meta-Humor, schnelle Dialoge und ungewöhnliche Comic-Inszenierung
Familienabend Free Guy oder IF Weniger drastisch, zugänglich und mit emotionalem Kern
Spannung Buried oder Life Beklemmende Atmosphäre statt lockerer Sprüche
Weihnachtsfilm Spirited Musik, Fantasy und moderne Variante eines klassischen Stoffes

Meine persönliche Empfehlung für Einsteiger ist „Free Guy“. Der Film vermittelt Reynolds’ typische Energie, ohne dass man Marvel-Vorkenntnisse oder eine besonders hohe Toleranz für schwarzen Humor braucht.

Die richtige Reihenfolge für Deadpool

Wer nur die zentrale Entwicklung der Figur verfolgen möchte, beginnt mit „Deadpool“ (2016), setzt „Deadpool 2“ (2018) fort und sieht danach „Deadpool & Wolverine“ (2024). Diese Reihenfolge funktioniert am besten, weil der dritte Film zahlreiche Figuren und Ereignisse aus dem X-Men-Universum aufgreift.

„X-Men Origins: Wolverine“ aus dem Jahr 2009 kann man ergänzend ansehen. Reynolds spielt dort zwar Wade Wilson, doch die Darstellung unterscheidet sich deutlich von der späteren Version. Für die eigentliche Deadpool-Geschichte ist der Film nicht zwingend erforderlich.

„Once Upon a Deadpool“ ist keine völlig neue Fortsetzung, sondern eine entschärfte und neu montierte Fassung von „Deadpool 2“. Ich würde sie deshalb nicht als eigenen Pflichtteil behandeln, sondern eher als alternative Version für Zuschauer, denen die ursprüngliche Altersfreigabe zu hart ist.

Die unterschätzten Rollen abseits des Marvel-Universums

Wer Reynolds nur mit Sprüchen und Superheldenkostümen verbindet, sollte sich „Buried“ ansehen. Der gesamte Thriller spielt fast ausschließlich in einem engen Sarg. Gerade diese Einschränkung macht sichtbar, wie viel Spannung Reynolds allein über Stimme, Pausen und minimale Reaktionen erzeugen kann.

Auch „Adventureland“ (2009) verdient mehr Aufmerksamkeit. Die Coming-of-Age-Komödie ist deutlich ruhiger als seine späteren Blockbuster und zeigt ihn als verletzlichen, eher zurückgenommenen Charakter. „The Voices“ wiederum ist eine schwarze Tragikomödie, in der Reynolds bewusst eine verstörende und unzuverlässige Figur spielt.

Diese Filme sind nicht immer bequem oder massentauglich. Genau deshalb halte ich sie für wichtig, wenn man seine Entwicklung als Schauspieler verstehen möchte. Sie zeigen, dass seine bekannte Schlagfertigkeit nur ein Teil seines Repertoires ist.

Was 2026 aktuell ist

Mit „Mayday“ übernimmt Reynolds die Rolle eines US-Piloten, der während des Kalten Krieges hinter feindlichen Linien landet und auf die Hilfe eines ehemaligen KGB-Agenten, gespielt von Kenneth Branagh, angewiesen ist. Der Film verbindet Buddy-Komödie, Spionagegeschichte und Action und ist seit dem 4. September 2026 bei Apple TV verfügbar.

Über einen weiteren Deadpool-Film wird weiterhin gesprochen, doch konkrete Details zu Handlung, Besetzung und Starttermin sollte man vorsichtig behandeln. Für eine verlässliche Reihenfolge bleibt „Deadpool & Wolverine“ daher vorerst der aktuellste abgeschlossene Kinofilm der Figur.

Mein sinnvollster Einstieg in seine Filmwelt

Wer nur drei Titel sehen möchte, nimmt „Deadpool“ für den typischen Reynolds-Humor, „Free Guy“ für zugängliche Unterhaltung und „Buried“ für seine ernstere Seite. Danach lohnt sich „Selbst ist die Braut“, weil der Film zeigt, wie überzeugend er auch ohne Comicfigur, Spezialeffekte und großes Franchise funktioniert.

So entsteht ein deutlich runderes Bild seiner Karriere. Ryan Reynolds ist nicht nur der Darsteller von Deadpool, sondern ein vielseitiger Schauspieler, dessen beste Filme je nach Stimmung zwischen Komödie, Action, Science-Fiction, Thriller und Familienunterhaltung wechseln.

Häufig gestellte Fragen

„Free Guy“ ist ein guter Einstieg, weil der Film Reynolds’ typische Energie zeigt, ohne Marvel-Vorkenntnisse oder eine hohe Toleranz für schwarzen Humor vorauszusetzen. Danach bieten sich „Deadpool“ und „Buried“ an, um seine komödiantische und ernste Seite kennenzulernen.

Die sinnvollste Reihenfolge ist „Deadpool“ (2016), „Deadpool 2“ (2018) und anschließend „Deadpool & Wolverine“ (2024). „X-Men Origins: Wolverine“ kann ergänzend folgen, ist für die eigentliche Deadpool-Geschichte aber nicht erforderlich. „Once Upon a Deadpool“ ist lediglich eine entschärfte, neu montierte Fassung von „Deadpool 2“.

„Buried“ ist ein intensiver Kammerspiel-Thriller, in dem Reynolds fast allein in einem Sarg zu sehen ist. „Adventureland“ zeigt ihn als verletzlichen, zurückgenommenen Charakter, während „The Voices“ seine verstörende und unzuverlässige Seite betont.

Für eine romantische Komödie eignet sich „Selbst ist die Braut“, für einen Familienabend „Free Guy“ oder „IF – Imaginäre Freunde“. Spannung bieten „Buried“ und „Life“, während „Spirited“ als musikalische Weihnachtskomödie passt. Die Deadpool-Filme sind für einen lauten, selbstironischen Actionabend gedacht, enthalten aber derbe Sprache und Gewalt.

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ryan reynolds deadpool science-fiction thriller romantikkomödien

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Alexander Wilhelm

Alexander Wilhelm

Mein Name ist Alexander Wilhelm und ich bringe 14 Jahre Erfahrung in der Welt der Filme, Serien und Heimkino-Technik mit. Schon in meiner Kindheit war ich von der Magie des Films fasziniert, und diese Leidenschaft hat mich nie losgelassen. Ich liebe es, die neuesten Trends zu verfolgen, technische Entwicklungen zu erkunden und herauszufinden, wie man das Heimkino-Erlebnis optimieren kann. In meinen Artikeln widme ich mich der Analyse von Film- und Serieninhalten sowie der Vorstellung von innovativer Technik, die das Seherlebnis bereichert. Dabei lege ich großen Wert auf sorgfältige Recherche, um meinen Lesern genaue und verständliche Informationen zu bieten. Ich versuche, komplexe Themen zu vereinfachen und sie in einem klaren, zugänglichen Format zu präsentieren. Mein Ziel ist es, dass jeder Leser die Informationen, die ich teile, leicht nachvollziehen und in sein eigenes Seherlebnis integrieren kann.

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