Wer wissen möchte, wer in Avatar 3 zu sehen ist, findet eine Mischung aus vertrauten Gesichtern, zurückkehrenden Nebenfiguren und neuen Na’vi-Charakteren. Die Besetzung von Avatar 3: Fire and Ash führt die Sully-Familie weiter, stellt ihr mit Varang eine neue Gegenspielerin entgegen und erweitert Pandora um weitere Clans. Ich zeige, welche Schauspieler dabei sind, welche Rollen sie übernehmen und warum einige Rückkehrer für die Handlung besonders wichtig sind.
Die wichtigsten Namen und Rollen auf einen Blick
- Sam Worthington spielt erneut Jake Sully.
- Zoe Saldaña kehrt als Neytiri zurück.
- Sigourney Weaver verkörpert weiterhin Kiri.
- Oona Chaplin spielt mit Varang die neue Anführerin der Mangkwan.
- Stephen Lang ist wieder als Colonel Miles Quaritch dabei.
- Der Film ist mit einer Laufzeit von 3 Stunden und 15 Minuten der bisher längste Teil der Reihe.
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Die Hauptbesetzung von Avatar 3 bleibt eng mit den Vorgängern verbunden
Im Mittelpunkt stehen erneut Jake Sully und Neytiri. Sam Worthington übernimmt wieder die Rolle des ehemaligen Marines, der inzwischen als Na’vi-Anführer und Familienvater über das Schicksal seines Clans entscheidet. Zoe Saldaña spielt Neytiri, deren persönliche Perspektive nach den Verlusten aus Avatar: The Way of Water deutlich wichtiger wird.
Besonders interessant finde ich, dass der dritte Film die Figuren nicht einfach auf ihre bekannten Rollen reduziert. Jake muss seine Familie schützen, während Neytiri mit Trauer, Wut und einem wachsenden Misstrauen gegenüber anderen Gruppen auf Pandora kämpft. Dadurch bekommt die Rückkehr der beiden mehr Gewicht als ein reines Wiedersehen mit bekannten Gesichtern.
| Schauspieler | Rolle | Bedeutung in der Handlung |
|---|---|---|
| Sam Worthington | Jake Sully | Anführer der Sully-Familie und ehemaliger Mensch |
| Zoe Saldaña | Neytiri | Na’vi-Kriegerin und Jakes Partnerin |
| Sigourney Weaver | Kiri | Junge Na’vi mit besonderer Verbindung zu Eywa |
| Stephen Lang | Colonel Miles Quaritch | Wiedergeborener Recombinant und Gegenspieler von Jake |
| Oona Chaplin | Varang | Anführerin des Mangkwan- oder Asche-Volkes |
Oona Chaplin bringt als Varang eine neue Bedrohung nach Pandora
Die auffälligste neue Figur ist Varang, gespielt von Oona Chaplin. Sie führt die Mangkwan an, einen Na’vi-Clan, dessen Lebensraum durch vulkanische Zerstörung geprägt wurde. Der Clan wird deshalb häufig als Asche-Volk bezeichnet, was dem Film seinen Untertitel gibt.
Varang ist nicht als eindimensionale Bösewichtin angelegt. Ihre Entscheidungen entstehen aus einer anderen Geschichte und einem anderen Verhältnis zu Pandora als bei Jake und Neytiri. Genau das macht sie für mich spannender als einen weiteren menschlichen Militärgegner. Sie verkörpert einen Konflikt innerhalb der Na’vi-Kultur und zwingt die Hauptfiguren dazu, ihre eigenen Vorstellungen von Zusammenhalt zu hinterfragen.
Chaplin ist unter anderem aus Game of Thrones und Taboo bekannt. In Fire and Ash übernimmt sie eine körperlich und emotional anspruchsvolle Performance-Capture-Rolle. Dabei werden die Bewegungen und Gesichtsausdrücke der Schauspielerin digital auf die Na’vi-Figur übertragen.
Diese bekannten Figuren kehren ebenfalls zurück
Neben der Sully-Familie bringt der Film zahlreiche Figuren aus Avatar 2 zurück. Britain Dalton spielt Lo’ak, der zunehmend aus dem Schatten seines Vaters tritt. Trinity Jo-Li Bliss ist wieder als Tuktirey, kurz Tuk, zu sehen. Beide Figuren gehören zur jüngeren Generation, deren Entscheidungen die Zukunft der Na’vi stärker bestimmen werden.
Auch die Bewohner des Meeres-Clans bleiben wichtig. Cliff Curtis kehrt als Tonowari zurück, während Kate Winslet erneut Ronal spielt. Bailey Bass ist wieder als Tsireya dabei. Diese Figuren sind mehr als bloße Nebenrollen, denn die Verbindung zwischen den Sullys und dem Metkayina-Clan bildet weiterhin eine wichtige Grundlage für die Handlung.
- Jack Champion spielt Miles „Spider“ Socorro, den Menschenjungen, der auf Pandora aufgewachsen ist.
- Joel David Moore kehrt als Dr. Norm Spellman zurück.
- CCH Pounder übernimmt wieder die Rolle von Mo’at.
- Giovanni Ribisi ist erneut als Parker Selfridge zu sehen.
- Jemaine Clement spielt den Meeresbiologen Dr. Ian Garvin.
- Edie Falco verkörpert General Frances Ardmore.
Für die Geschichte besonders wichtig ist Spider. Jack Champion spielt eine Figur, die zwischen der menschlichen Welt, Quaritch und der Familie Sully steht. Diese doppelte Zugehörigkeit macht ihn zu einer der interessantesten Brücken zwischen den Konfliktparteien.
David Thewlis übernimmt eine zentrale neue Rolle
Mit David Thewlis kommt ein weiterer prominenter Name zur Besetzung. Er spielt Peylak, den Anführer der Wind Traders. Diese Gruppe erweitert die Welt von Pandora erneut um eine eigene Kultur, eine besondere Lebensweise und neue visuelle Elemente.
Thewlis ist aus Filmen wie Harry Potter und Wonder Woman bekannt, arbeitet in dieser Rolle jedoch ebenfalls stark über Performance Capture. Ich halte diese Besetzung für klug, weil Thewlis Figuren oft eine ambivalente, leicht unberechenbare Ausstrahlung gibt. Peylak dürfte deshalb mehr sein als nur ein weiterer Verbündeter der Sullys.
Zum erweiterten Ensemble gehören außerdem Brendan Cowell, Filip Geljo, Duane Evans Jr. und weitere Darsteller aus den vorherigen Filmen. Einige Rollen sind kleiner oder werden erst im Verlauf der Handlung klarer. Bei der Avatar-Reihe lohnt es sich deshalb, zwischen offiziell bestätigten Figuren und frühen Besetzungsgerüchten zu unterscheiden.
Warum die Besetzung für die Handlung entscheidend ist
Die Besetzung von Fire and Ash zeigt bereits, in welche Richtung sich die Reihe entwickelt. Der Konflikt verläuft nicht mehr nur zwischen Menschen und Na’vi. Mit Varang, Peylak und den verschiedenen Clans entsteht ein vielschichtigeres Geflecht, in dem auch die Na’vi untereinander unterschiedliche Interessen verfolgen.
Sigourney Weaver bleibt als Kiri dabei eine emotionale Schlüsselfigur. Ihre besondere Verbindung zu Eywa macht sie für die spirituelle Ebene der Geschichte wichtig. Gleichzeitig steht ihre Freundschaft zu Spider für die Frage, ob die Grenzen zwischen Mensch und Na’vi tatsächlich so klar sind, wie sie lange dargestellt wurden.
Stephen Langs Quaritch sorgt dagegen für Kontinuität auf der Gegenseite. Seine Rückkehr als Recombinant bedeutet, dass die Erinnerungen des früheren Colonel in einem Na’vi-Körper weiterleben. Für mich ist genau dieser Widerspruch einer der stärksten erzählerischen Ansätze der neuen Filme, weil Quaritch dadurch weder vollständig Mensch noch vollständig Na’vi ist.
Kinostart, Laufzeit und Einordnung im Jahr 2026
Avatar: Fire and Ash ist inzwischen erschienen und führt die Geschichte der ersten beiden Filme direkt weiter. Die internationale Veröffentlichung erfolgte im Dezember 2025. Mit einer Laufzeit von rund 195 Minuten sollte man für den Kinobesuch deutlich mehr Zeit einplanen als bei einem gewöhnlichen Fantasyfilm.
Gerade bei einem so langen Film ist die Besetzung ein wichtiger Faktor. Die Handlung verteilt sich auf mehrere Familienmitglieder, Clans und Gegenspieler. Wer die ersten beiden Teile kennt, erkennt viele Figuren sofort wieder, sollte aber nicht erwarten, dass jede bekannte Person dieselbe Bedeutung wie zuvor besitzt.
Für das Heimkino ist die große Besetzung ebenfalls relevant. Die vielen Performance-Capture-Darsteller, die aufwendige Bildgestaltung und die zahlreichen Schauplätze profitieren von einem großen Bildschirm und einer sauberen Surround-Abmischung. Ich würde bei diesem Film weniger auf maximale Lautstärke achten als auf eine gute Sprachverständlichkeit, weil die Dialoge zwischen den einzelnen Figuren schnell wechseln.
Was von der Besetzung von Avatar 3 besonders hängen bleibt
Die Stärke des Ensembles liegt in der Mischung aus vertrauten Hauptfiguren und neuen Perspektiven. Sam Worthington, Zoe Saldaña, Sigourney Weaver und Stephen Lang halten die Verbindung zu den Vorgängern, während Oona Chaplin als Varang und David Thewlis als Peylak Pandora deutlich erweitern.
Wer die Rollen einordnen möchte, sollte vor allem auf Varang, Kiri, Spider und Lo’ak achten. An diesen Figuren zeigt sich am deutlichsten, dass die Saga ihren Konflikt nicht mehr nur über spektakuläre Schlachten erzählt, sondern auch über Zugehörigkeit, Trauer und die Frage, welche Gruppen auf Pandora überhaupt zusammenleben können.
Damit ist die Besetzung von Avatar 3 kein bloßes Wiedersehen mit alten Stars. Sie bildet den Übergang zu einer komplexeren Phase der Reihe, in der neue Clans, neue Allianzen und innere Konflikte mindestens so wichtig werden wie der Kampf gegen die RDA.