Wer in Aquaman: Lost Kingdom wen spielt, erkennt man nicht immer sofort, denn neben bekannten DC-Figuren treten mehrere neue Charaktere auf. Die Besetzung verbindet Jason Momoa, Patrick Wilson und Yahya Abdul-Mateen II mit etablierten Stars wie Nicole Kidman und Dolph Lundgren. Ich zeige die wichtigsten Darsteller, ihre Rollen, die neuen Gesichter und die deutsche Synchronbesetzung.
Die wichtigsten Namen und Rollen auf einen Blick
- Jason Momoa spielt erneut Arthur Curry und Aquaman.
- Patrick Wilson kehrt als Orm alias Ocean Master zurück.
- Yahya Abdul-Mateen II verkörpert wieder den Gegenspieler Black Manta.
- Amber Heard ist erneut als Mera zu sehen, ihre Rolle fällt jedoch kleiner aus.
- Neue Figuren spielen unter anderem Jani Zhao, Indya Moore, Pilou Asbæk und Vincent Regan.
- Die deutsche Fassung entstand bei Interopa Film in Berlin.

Die Hauptbesetzung von Aquaman: Lost Kingdom
Im Mittelpunkt steht erneut Jason Momoa als Arthur Curry beziehungsweise Aquaman. Seine Figur ist inzwischen nicht mehr nur ein widerwilliger Held, sondern König von Atlantis und Vater. Genau diese familiäre Verantwortung gibt der Rolle eine andere Färbung als im ersten Film.
| Darsteller | Rolle | Bedeutung im Film |
|---|---|---|
| Jason Momoa | Arthur Curry / Aquaman | König von Atlantis und Beschützer seiner Familie |
| Patrick Wilson | Orm / Ocean Master | Aquamans Halbbruder und widerwilliger Verbündeter |
| Yahya Abdul-Mateen II | David Kane / Black Manta | Rachsüchtiger Gegenspieler mit dem Schwarzen Dreizack |
| Amber Heard | Mera | Königin von Atlantis und Mutter des Thronerben |
| Nicole Kidman | Atlanna | Aquamans Mutter und erfahrene Anführerin |
| Dolph Lundgren | König Nereus | Herrscher von Xebel und Verbündeter Atlantiens |
| Temuera Morrison | Tom Curry | Aquamans menschlicher Vater |
| Randall Park | Dr. Stephen Shin | Forscher und Beobachter der Unterwasserwelt |
Patrick Wilson als Orm ist für mich die interessanteste Ergänzung zum vertrauten Helden-Duo. Aus dem früheren Gegenspieler wird ein Gefangener, den Arthur trotzdem braucht. Die Spannung entsteht deshalb nicht nur durch den Kampf gegen Black Manta, sondern auch durch das schwierige Verhältnis der Brüder.
Welche bekannten Figuren zurückkehren
Die Fortsetzung setzt stark auf Kontinuität. Momoa, Wilson, Heard, Abdul-Mateen II, Kidman, Lundgren, Morrison und Randall Park übernehmen ihre bekannten Rollen aus dem ersten Teil. Dadurch muss der Film die zentralen Beziehungen nicht lange erklären und kann schneller in die neue Bedrohung einsteigen.
Jason Momoa als Aquaman
Momoa prägt den Film weiterhin mit seiner lässigen, körperbetonten Spielweise. Arthur ist zwar König, wirkt aber nicht wie ein klassischer Hofherrscher. Der Kontrast zwischen Regierungspflichten, Familienleben und Superhelden-Action trägt viele Szenen und macht die Figur zugänglicher.
Patrick Wilson als Orm
Wilson bekommt deutlich mehr Raum für eine ambivalente Darstellung. Orm bleibt stolz und gefährlich, muss sich aber mit einer ungewohnten Abhängigkeit arrangieren. Gerade diese Reibung verleiht den gemeinsamen Szenen mit Momoa ihren stärksten Unterhaltungswert.
Yahya Abdul-Mateen II als Black Manta
Black Manta ist der klare Hauptgegner. Abdul-Mateen II spielt David Kane mit einer Mischung aus Verbissenheit und Größenwahn. Mit dem Schwarzen Dreizack erhält die Figur zusätzliche übernatürliche Macht, wodurch sie nicht mehr nur als technisch ausgerüsteter Rachejäger erscheint.
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Amber Heard als Mera
Amber Heard kehrt als Mera zurück, steht aber weniger im Zentrum als noch im Vorgänger. Ihre Figur bleibt für Arthurs Familie und die politische Ordnung von Atlantis wichtig. Wer eine gleich große Rolle wie im ersten Film erwartet, dürfte die veränderte Gewichtung bemerken.
Die neuen Darsteller und Figuren im Unterwasserreich
Die Fortsetzung erweitert die Welt von Atlantis um mehrere Figuren. Sie sind nicht alle gleich groß angelegt, helfen aber dabei, die verschiedenen Reiche und Machtinteressen unter Wasser greifbarer zu machen.
| Darsteller | Neue Figur | Funktion |
|---|---|---|
| Jani Zhao | Stingray | Mitglied im Umfeld von Black Manta |
| Indya Moore | Karshon | Politische Gegenspielerin innerhalb der atlantischen Führung |
| Pilou Asbæk | Kordax | Untoter König des verlorenen Reiches Necrus |
| Vincent Regan | König Atlan | Früherer Herrscher und wichtige Figur der Atlantis-Geschichte |
| John Rhys-Davies | Brine King | Anführer des Krabbenvolkes |
| Martin Short | Kingfish | Stimme einer markanten Nebenfigur |
Pilou Asbæk als Kordax fällt besonders auf, weil seine Figur eng mit der Mythologie des verlorenen Königreichs verbunden ist. Indya Moore bringt als Karshon dagegen eine politische Dimension hinein. Das ist wichtig, weil Arthur nicht nur gegen ein Monster oder einen einzelnen Feind kämpfen muss, sondern auch mit Widerstand aus den eigenen Reihen konfrontiert wird.
Bei Vincent Regan als Atlan lohnt sich eine kleine Einordnung. Die Figur gehört zur Vergangenheit von Atlantis und erweitert damit die Vorgeschichte der Unterwasserreiche. Für die Handlung zählt weniger ihre Bildschirmzeit als die Frage, welche Folgen frühere Entscheidungen für Arthur und die heutige Welt haben.
Warum das Bruderduo den Film prägt
Die zentrale Dynamik liegt nicht zwischen Aquaman und Mera, sondern zwischen Arthur und Orm. Der Held braucht ausgerechnet seinen früheren Rivalen, um Black Manta aufzuhalten. Diese Konstellation liefert Humor, Streit und einen klaren emotionalen Antrieb.
Ich finde, dass der Film immer dann am besten funktioniert, wenn Momoa und Wilson gemeinsam auftreten. Ihre Figuren unterscheiden sich deutlich: Arthur handelt spontan und praktisch, Orm denkt in Rangordnung, Tradition und Macht. Aus diesem Gegensatz entwickelt sich eine ungewöhnliche Buddy-Komödie innerhalb eines großen Superhelden-Abenteuers.
Black Manta bleibt dabei der gemeinsame äußere Druck. Seine persönliche Rache macht den Konflikt verständlich, während der Schwarze Dreizack die Geschichte stärker in Richtung Fantasy verschiebt. Wer vor allem wegen eines klassischen Helden-und-Schurken-Duells einschaltet, bekommt also zusätzlich ein Familiendrama und ein politisches Abenteuer.
Die deutsche Synchronbesetzung und das Heimkinoerlebnis
Für die deutsche Fassung wurden 17 Sprechrollen verzeichnet. Jason Momoa wird als Aquaman von Matti Klemm gesprochen, Patrick Wilson als Orm von Johannes Berenz und Yahya Abdul-Mateen II als Black Manta von Johann Fohl. Amber Heard ist als Mera mit der Stimme von Julia Kaufmann zu hören.
| Originaldarsteller | Deutsche Stimme | Rolle |
|---|---|---|
| Jason Momoa | Matti Klemm | Aquaman / Arthur Curry |
| Patrick Wilson | Johannes Berenz | Orm / Ocean Master |
| Yahya Abdul-Mateen II | Johann Fohl | Black Manta / David Kane |
| Nicole Kidman | Petra Barthel | Atlanna |
| Dolph Lundgren | Manfred Lehmann | König Nereus |
| Amber Heard | Julia Kaufmann | Mera |
Für das Heimkino ist die deutsche Tonspur eine gute Wahl, wenn mehrere Personen mit unterschiedlichen Vorlieben zuschauen. In der Originalfassung kommen die individuellen Stimmen von Momoa, Wilson und Abdul-Mateen II stärker zur Geltung. Ich würde beide Varianten ausprobieren, denn gerade Orms trockener Humor wirkt je nach Sprachfassung etwas anders.
Der Film ist mit rund 115 Minuten Laufzeit kompakt genug für einen unterhaltsamen Abend. Seine vielen Unterwasser-Szenen profitieren allerdings von einer sauber eingestellten Surround-Anlage und einem Fernseher mit guter Bewegungsdarstellung. Die Besetzung trägt die Handlung, doch Bild und Ton entscheiden maßgeblich darüber, ob die Größe von Atlantis im Wohnzimmer wirklich ankommt.
Was von dieser Besetzung besonders hängen bleibt
Die Besetzung von Aquaman: Lost Kingdom lebt weniger von einer großen Zahl neuer Namen als von der Kombination aus vertrauten Figuren, einem starken Gegenspieler und dem ungewöhnlichen Bruderteam. Jason Momoa bleibt der Mittelpunkt, während Patrick Wilson dem Film seine überraschend unterhaltsame Seite gibt.
Wer die wichtigsten Darsteller einordnen möchte, sollte sich vor allem Arthur, Orm, Black Manta und Mera merken. Die Nebenrollen erweitern die Welt von Atlantis, aber die emotionale Spannung entsteht dort, wo Familie, Macht und alte Rivalitäten aufeinandertreffen. Genau deshalb funktioniert die Besetzung auch dann, wenn man nicht jede Figur aus dem DC-Universum kennt.