Die Episoden von The Last of Us sind nicht nur eine simple Auflistung von Titeln, sondern der beste Weg, die Struktur der Serie wirklich zu verstehen. Ich ordne hier die Staffeln sauber ein, nenne alle bisher veröffentlichten Folgen mit Datum und zeige, welche Episoden für Ton, Figuren und Handlung besonders wichtig sind.
Die Serie ist bisher klar in zwei veröffentlichten Staffeln gegliedert
- Staffel 1 umfasst 9 Folgen und lief vom 15. Januar bis 12. März 2023.
- Staffel 2 umfasst 7 Folgen und lief vom 13. April bis 25. Mai 2025.
- Insgesamt sind damit bisher 16 Episoden erschienen.
- Staffel 1 deckt im Kern das erste Spiel plus Left Behind ab, Staffel 2 den ersten Teil von The Last of Us Part II.
- Eine dritte Staffel ist bestätigt, aber die vollständige Episodenliste war 2026 noch nicht veröffentlicht.

So sind die staffeln aufgebaut
Wer schnell eine Orientierung braucht, sollte zuerst auf die Staffelstruktur schauen. Staffel 1 ist kompakt und abgeschlossen erzählt, während Staffel 2 die Geschichte deutlich stärker aufbricht und den Fokus verschiebt. Genau deshalb wirkt die Serie je nach Folge mal wie ein reines Überlebensdrama und mal wie ein sehr persönliches Charakterstück.
| Staffel | Folgen | Erstausstrahlung | Inhaltlicher Schwerpunkt |
|---|---|---|---|
| 1 | 9 | 15. Januar 2023 bis 12. März 2023 | Einführung von Joel und Ellie, Reise durch die USA, Adaption des ersten Spiels plus Left Behind |
| 2 | 7 | 13. April 2025 bis 25. Mai 2025 | Zeitsprung, neue Konflikte in Jackson und die erste Hälfte von Part II |
| 3 | bestätigt, Episodenliste offen | Stand 2026 in Entwicklung | Fortsetzung der laufenden Geschichte |
Für Leserinnen und Leser ist das wichtig, weil die Serie nicht einfach nur immer weiter eskaliert. Sie arbeitet mit klaren Bögen pro Staffel. Von dort aus lohnt sich der Blick auf die einzelnen Folgen, denn gerade die Reihenfolge erklärt, warum manche Episoden wie Ruhepunkte wirken und andere wie harte Einschnitte.
Staffel 1 erzählt die Grundformel von The Last of Us
Staffel 1 ist die sauberste Einstiegsebene, wenn man die Serie verstehen will. Hier wird die Welt aufgebaut, die Beziehung zwischen Joel und Ellie geerdet und die Balance zwischen Horror, Spannung und Figurenarbeit gesetzt. Ich finde diese Staffel bis heute besonders stark, weil sie nie nur auf Schock setzt, sondern jede Folge mit einer klaren Funktion im Gesamtbogen versieht.
| Folge | Titel | Datum | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 1 | When You're Lost in the Darkness | 15. Januar 2023 | Startpunkt der Serie, Einführung in die neue Welt und die Ausgangslage von Joel und Ellie |
| 2 | Infected | 22. Januar 2023 | Erstes klares Hochfahren der Bedrohung durch die Infizierten |
| 3 | Long, Long Time | 29. Januar 2023 | Eine der emotional wichtigsten Folgen der Staffel, stark auf Beziehung und Weltbau ausgerichtet |
| 4 | Please Hold to My Hand | 5. Februar 2023 | Kansas-City-Abschnitt mit wachsender Gewalt und engerem Fokus auf Joel und Ellie |
| 5 | Endure and Survive | 12. Februar 2023 | Ein Wendepunkt mit viel Spannung und einem besonders harten emotionalen Kern |
| 6 | Kin | 19. Februar 2023 | Jackson, neue Dynamik und ein ruhigerer, aber nicht weniger wichtiger Abschnitt |
| 7 | Left Behind | 26. Februar 2023 | Rückblick auf Ellies Vergangenheit und eine Folge, die ihre Figur deutlich vertieft |
| 8 | When We Are in Need | 5. März 2023 | Eskalation mit einer besonders dunklen Gegenseite und hoher Spannung |
| 9 | Look for the Light | 12. März 2023 | Staffelfinale und die große Weichenstellung für alles, was danach folgt |
Wenn man Staffel 1 in einem Satz beschreiben will, dann so: Sie baut die Welt auf, aber sie verkauft sie nicht als bloßes Endzeit-Spektakel. Die stärksten Folgen leben davon, dass die Serie Figuren ernst nimmt und nicht nur Handlung liefert. Genau das macht sie für einen Rewatch interessanter als viele andere Adaptionen. Danach wirkt Staffel 2 nicht wie ein Anhängsel, sondern wie die konsequente Zuspitzung derselben Idee.
Staffel 2 verschiebt den Schwerpunkt deutlich
Staffel 2 ist kürzer, dichter und spürbar härter im Ton. Die Serie setzt hier weniger auf Einführung, dafür stärker auf Konsequenzen, Zeitsprünge und emotionale Reibung. Wer die zweite Staffel nur als weitere Abfolge von Actionfolgen erwartet, verpasst ihren eigentlichen Punkt: Sie erzählt vor allem davon, wie Beziehungen unter Druck geraten und wie sich die Perspektive der Geschichte verschiebt.
| Folge | Titel | Datum | Einordnung |
|---|---|---|---|
| 1 | Future Days | 13. April 2025 | Neuer Ausgangspunkt nach dem Zeitsprung, ruhig beginnend, aber deutlich spannungsgeladen |
| 2 | Through the Valley | 20. April 2025 | Die Lage kippt, Konflikte werden offen und persönlicher |
| 3 | The Path | 27. April 2025 | Stärkerer Fokus auf Weg, Folgen und Konsequenzen |
| 4 | Day One | 4. Mai 2025 | Ein Abschnitt, der die Welt enger und gefährlicher macht |
| 5 | Feel Her Love | 11. Mai 2025 | Spürbare Eskalation mit deutlicher Bedrohungslage |
| 6 | The Price | 18. Mai 2025 | Eine der wichtigsten Folgen für Rückblick, Gewichtung und Figurenverständnis |
| 7 | Convergence | 25. Mai 2025 | Staffelfinale mit offenem Blick nach vorn |
Gerade in Staffel 2 merkt man, dass die Serie ihre Erzählweise nicht einfach kopiert, sondern bewusst umstellt. Einzelne Episoden funktionieren weniger als klassische Abenteuerstationen und mehr als Kapitel einer seelischen und moralischen Verschiebung. Das ist nicht immer bequem, aber erzählerisch konsequent. Und genau daraus ergibt sich die Frage, welche Folgen man sich besonders merken sollte.
So verändert die episodenstruktur die wirkung der geschichte
Ich halte die Episodenstruktur von The Last of Us für einen der wichtigsten Gründe, warum die Serie so gut funktioniert. Sie nutzt die Folge als Werkzeug: mal für Weltbau, mal für emotionale Verdichtung, mal für brutale Zuspitzung. Dadurch entstehen klare Kontraste, die man beim bloßen Durchzappen leicht unterschätzt.
- Folge 3 aus Staffel 1 zeigt, wie stark die Serie intime Geschichten erzählen kann, ohne ihr Endzeitfundament zu verlieren.
- Folge 5 aus Staffel 1 steht für die härtere Seite der Serie und macht deutlich, wie schnell aus Spannung echte Tragik wird.
- Folge 7 aus Staffel 1 ist wichtig, weil sie Ellie nicht nur ergänzt, sondern ihre Vergangenheit als zentrale Ebene der Figur sichtbar macht.
- Folge 6 aus Staffel 2 ist der Punkt, an dem Rückblick und Gegenwart besonders sauber zusammenlaufen.
Wer die Serie nur über ihre Monster oder ihre großen Wendungen betrachtet, greift zu kurz. The Last of Us lebt davon, dass jede Staffel eine andere Tonlage betont, ohne den Kern zu verlieren. Genau deshalb lohnt es sich, die Folgen nicht nur nach Handlung, sondern auch nach Funktion zu lesen: Welche Episode baut auf, welche bricht auf, welche verschiebt die Perspektive? Diese Frage beantwortet die Serie fast immer genauer als jede reine Inhaltsangabe.
Welche folgen du dir für einen kompakten einstieg merken solltest
Wenn du nicht alle 16 Episoden sofort im Kopf behalten willst, reichen ein paar Schlüssel folgen, um die Serie einzuordnen. Für mich sind das vor allem die Folgen, die den Stil der Serie am klarsten definieren: eine starke Figurenszene, eine drastische Wendung oder ein Moment, in dem die Geschichte emotional auf eine neue Ebene kippt.
- 1x03 - Long, Long Time: die emotionalste Visitenkarte der ersten Staffel und ein sehr guter Beleg dafür, dass die Serie mehr ist als Genre-Drama.
- 1x05 - Endure and Survive: konzentriert, hart und erzählerisch extrem effizient.
- 1x07 - Left Behind: unverzichtbar für Ellies Figur und für das Verständnis ihres inneren Konflikts.
- 2x06 - The Price: die Folge, in der Vergangenheit und Gegenwart besonders stark aufeinanderprallen.
Wenn du also nur einen schnellen Leitfaden suchst, dann merke dir: Staffel 1 ist die präzisere, stärker abgeschlossene Einführung, Staffel 2 die düsterere und fragmentiertere Fortsetzung. Stand 2026 ist die dritte Staffel bestätigt, aber für eine vollständige Episodenliste noch zu früh. Für den Moment ist die beste Orientierung deshalb ganz einfach: Staffel 1 und 2 zusammen geben dir die komplette bisherige Seriengeschichte in 16 Folgen, und genau diese 16 Folgen tragen den Ton und die Identität von The Last of Us am deutlichsten.