A Haunting in Venice Besetzung mit Branagh und Yeoh

17. Oktober 2026

Michelle Yeoh, Jamie Dornan und Tina Fey – die Besetzung von A Haunting in Venice vereint Stars für ein mysteriöses Abenteuer.

Inhaltsverzeichnis

Ein düsterer Palazzo, eine Séance und ein Mord unter alten Bekannten: Die Besetzung von A Haunting in Venice lebt von bekannten Stars und auffällig starken Nebenfiguren. Hier findest du die wichtigsten Darsteller, ihre Rollen, die Verbindung zur Agatha-Christie-Vorlage und praktische Filmdaten für den nächsten Heimkinoabend.

Die Besetzung verbindet klassische Krimikunst mit moderner düsterer Spannung

  • Kenneth Branagh spielt erneut Hercule Poirot.
  • Michelle Yeoh verkörpert das Medium Mrs. Reynolds.
  • Tina Fey übernimmt die Rolle der Autorin Ariadne Oliver.
  • Zum Ensemble gehören außerdem Jamie Dornan, Kelly Reilly, Camille Cottin und weitere markante Darsteller.
  • Der Film dauert 1 Stunde und 43 Minuten und ist in Deutschland ab 12 Jahren freigegeben.

Die Besetzung von

Wer spielt in A Haunting in Venice mit

Im Mittelpunkt steht Kenneth Branagh als Hercule Poirot. Der Schauspieler führt zugleich Regie und gibt dem berühmten Detektiv eine zurückhaltendere, müde wirkende Seite. Poirot lebt inzwischen zurückgezogen in Venedig und wird nur widerwillig in den neuen Fall hineingezogen.

Darsteller Rolle Bedeutung im Film
Kenneth Branagh Hercule Poirot Der pensionierte Meisterdetektiv, der den Mord untersucht
Tina Fey Ariadne Oliver Eine erfolgreiche Krimiautorin und Poirots alte Bekannte
Michelle Yeoh Mrs. Reynolds Ein geheimnisvolles Medium bei der Séance
Kelly Reilly Rowena Drake Die Gastgeberin des Abends und Mutter der verstorbenen Alicia
Jamie Dornan Dr. Leslie Ferrier Ein Arzt, der von den Erlebnissen des Krieges gezeichnet ist
Jude Hill Leopold Ferrier Der aufmerksame Sohn von Dr. Ferrier
Camille Cottin Olga Seminoff Die Haushälterin im Palazzo
Riccardo Scamarcio Vitale Portfoglio Poirots ehemaliger Polizist und persönlicher Beschützer
Kyle Allen Maxime Gerard Der frühere Verlobte der verstorbenen Alicia
Emma Laird Desdemona Holland Eine Assistentin des Mediums
Ali Khan Nicholas Holland Desdemonas Bruder und ebenfalls Teil der Séance

Ergänzt wird das Ensemble durch Rowan Robinson als Alicia Drake, deren Tod den Fall überhaupt erst auslöst. Gerade diese Mischung aus Hauptrollen, Familienmitgliedern und Verdächtigen macht die Handlung übersichtlich, ohne dass die Figuren austauschbar wirken.

Die Figuren hinter dem Verdacht

Kenneth Branagh als Hercule Poirot

Branagh spielt Poirot nicht als unfehlbare Denkmaschine, sondern als Mann, der sich bewusst aus der Welt zurückgezogen hat. Das verändert den bekannten Charakter spürbar. Seine berühmten grauen Zellen funktionieren weiterhin, doch diesmal muss er sich auch mit Glauben, Trauer und Schuld auseinandersetzen.

Ich halte diese Entwicklung für eine der stärksten Entscheidungen des Films. Der Detektiv löst den Fall nicht nur, weil er logisch denken kann, sondern auch, weil er die emotionalen Brüche der Anwesenden erkennt.

Tina Fey und Michelle Yeoh als Gegenspielerinnen

Tina Fey bringt als Ariadne Oliver eine schnelle, selbstbewusste Energie in die Geschichte. Ihre Figur ist Schriftstellerin und kennt Poirot gut genug, um ihn aus seinem Ruhestand zu locken. Dadurch entsteht zwischen beiden eine Mischung aus Freundschaft, Wettbewerb und gegenseitigem Misstrauen.

Michelle Yeoh setzt als Mrs. Reynolds einen deutlich geheimnisvolleren Akzent. Ihre Darstellung lebt von kontrollierten Gesten und einer Stimme, die nie ganz verrät, ob sie wirklich mit den Toten kommunizieren kann. Das Spiel zwischen echter Spiritualität und geschickter Täuschung trägt einen großen Teil der Spannung.

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Die Familie Drake und die Ferriers

Kelly Reilly verleiht Rowena Drake eine intensive, fast zerbrechliche Präsenz. Ihre Trauer um Alicia wirkt zunächst wie ein möglicher Antrieb für den Mord. Jamie Dornan spielt dagegen einen Arzt, der seine Kriegserlebnisse nicht verarbeitet hat, während Jude Hill als Leopold überraschend scharfsinnig auftritt.

Besonders interessant ist, dass Leopold nicht nur als Kind innerhalb der Handlung funktioniert. Er beobachtet Erwachsene sehr genau und nimmt Details wahr, die andere übersehen. Damit wird er für Poirots Ermittlungen wichtiger, als es die klassische Rollenverteilung zunächst vermuten lässt.

Warum die Besetzung so gut zum düsteren Ton passt

A Haunting in Venice ist kein glatt polierter Gesellschaftskrimi. Der Film verbindet das klassische Whodunit-Prinzip mit Elementen aus Horror und psychologischem Drama. Dafür braucht es Schauspieler, die nicht nur Informationen liefern, sondern Unsicherheit und innere Konflikte glaubwürdig darstellen.

Camille Cottin sorgt als Olga Seminoff für eine bodenständigere Perspektive. Riccardo Scamarcio gibt Poirot mit Vitale Portfoglio einen ruhigen, körperlich präsenten Begleiter. Kyle Allen wiederum verkörpert als Maxime Gerard eine Figur, bei der Trauer, Eifersucht und Verdacht ständig nebeneinanderstehen.

Mir gefällt vor allem, dass der Film die bekannten Namen nicht bloß als Werbeetiketten verwendet. Fast jeder Darsteller bekommt einen eigenen dramatischen Schwerpunkt. Dadurch fühlt sich der Palazzo wie ein geschlossenes System an, in dem jede Person etwas zu verbergen hat.

Welche Verbindung zur Vorlage von Agatha Christie besteht

Die Handlung basiert auf Agatha Christies Roman Die Halloween-Party, verlegt das Geschehen jedoch nach Venedig und in eine deutlich unheimlichere Umgebung. Aus dem eher klassischen Ermittlungsfall wird ein übernatürlich angehauchter Kammerspiel-Thriller, in dem Séancen, alte Schuld und eine unzuverlässige Wahrnehmung zusammenkommen.

Die Figuren wurden für die Verfilmung teilweise angepasst und neu angeordnet. Ariadne Oliver bleibt als Schriftstellerin eine wichtige Verbindung zu Christies Welt, während die venezianische Kulisse dem Stoff eine eigene Identität gibt. Wer eine möglichst werkgetreue Umsetzung erwartet, könnte von diesen Veränderungen überrascht sein. Wer dagegen eine eigenständige Poirot-Geschichte sehen möchte, bekommt eine stimmige Weiterentwicklung.

Die Besetzung unterstützt diese Modernisierung. Die Schauspieler spielen ihre Rollen nicht wie historische Kostümfiguren, sondern mit deutlich spürbaren persönlichen Verletzungen. Genau deshalb wirkt der Film trotz klassischer Vorlage emotional moderner als ein gewöhnlicher Detektivfilm.

Die wichtigsten Filmdaten für den Heimkinoabend

Filmtitel A Haunting in Venice
Genre Krimi, Mystery und Thriller mit Horrorelementen
Laufzeit 103 Minuten
Altersfreigabe in Deutschland FSK 12
Regie Kenneth Branagh
Vorlage Agatha Christies Die Halloween-Party

Für das Heimkino funktioniert der Film besonders gut mit gedämpftem Licht und einer klaren Tonwiedergabe. Viele Spannungsmomente entstehen durch Schritte, entfernte Stimmen und plötzliche Geräusche im Palazzo. Ein stark aufgedrehter Bass ist dabei weniger wichtig als verständliche Dialoge und eine gute räumliche Auflösung.

Wer einen klassischen, hellen Rätselkrimi erwartet, sollte sich auf eine düsterere Atmosphäre einstellen. Die Handlung bleibt zugänglich, doch der Film setzt stärker auf Schatten, psychologische Spannung und kurze Schreckmomente als die vorherigen Poirot-Abenteuer.

Was von der Besetzung im Gedächtnis bleibt

Die zentrale Stärke liegt in der Balance zwischen Kenneth Branaghs Poirot und einem Ensemble, das jede Szene mit einer eigenen Vermutung auflädt. Tina Fey, Michelle Yeoh, Kelly Reilly und Jamie Dornan prägen den Film besonders stark, während die jüngeren Figuren zusätzliche Hinweise und emotionale Tiefe liefern.

Wer gezielt nach der Besetzung von A Haunting in Venice sucht, findet hier also nicht nur eine Namensliste. Entscheidend ist, wie die Darsteller den Film zwischen klassischem Agatha-Christie-Krimi, Geistergeschichte und persönlichem Drama ausbalancieren. Genau diese Mischung macht den Film für einen konzentrierten Heimkinoabend sehenswert.

Häufig gestellte Fragen

Kenneth Branagh übernimmt erneut die Rolle des Hercule Poirot und führt zugleich Regie. Seine Version zeigt den Detektiv zurückgezogen in Venedig, wo er widerwillig einen Mordfall untersucht.

Zur Besetzung gehören unter anderem Tina Fey als Ariadne Oliver, Michelle Yeoh als Mrs. Reynolds, Kelly Reilly als Rowena Drake und Jamie Dornan als Dr. Leslie Ferrier. Außerdem spielen Jude Hill, Camille Cottin, Riccardo Scamarcio und Kyle Allen wichtige Rollen.

Der Film basiert auf Agatha Christies Roman Die Halloween-Party. Die Handlung wurde nach Venedig verlegt und stärker mit Horror, Séancen und psychologischer Spannung verbunden.

Der Film dauert 103 Minuten, also 1 Stunde und 43 Minuten. In Deutschland ist er ab 12 Jahren freigegeben und verbindet Krimi, Mystery und Thriller mit Horrorelementen.

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Alexander Wilhelm

Alexander Wilhelm

Mein Name ist Alexander Wilhelm und ich bringe 14 Jahre Erfahrung in der Welt der Filme, Serien und Heimkino-Technik mit. Schon in meiner Kindheit war ich von der Magie des Films fasziniert, und diese Leidenschaft hat mich nie losgelassen. Ich liebe es, die neuesten Trends zu verfolgen, technische Entwicklungen zu erkunden und herauszufinden, wie man das Heimkino-Erlebnis optimieren kann. In meinen Artikeln widme ich mich der Analyse von Film- und Serieninhalten sowie der Vorstellung von innovativer Technik, die das Seherlebnis bereichert. Dabei lege ich großen Wert auf sorgfältige Recherche, um meinen Lesern genaue und verständliche Informationen zu bieten. Ich versuche, komplexe Themen zu vereinfachen und sie in einem klaren, zugänglichen Format zu präsentieren. Mein Ziel ist es, dass jeder Leser die Informationen, die ich teile, leicht nachvollziehen und in sein eigenes Seherlebnis integrieren kann.

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