SWSG schafft gute Adresse für Senioren

Mehr geförderter Wohnungsbau: In Stuttgart-Ost entstehen  22 besonders günstige Wohnungen für ältere Menschen
Mehr geförderter Wohnungsbau: In Stuttgart-Ost entstehen 22 besonders günstige Wohnungen für ältere Menschen

Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) hat mit dem Bau von 22 Seniorenwohnung in Stuttgart-Ost begonnen. Im Schatten der Gaisburger Kirche an der Ecke Talstraße/Rotenbergstraße haben bis Ende Juli die Bagger die Hoheit. Zum Jahresende 2015 werden die ersten Senioren ein neues Gebäude beziehen können, das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

 

Stuttgart, den 17. Juni 2014

 

Preiswerter Wohnraum ist in Stuttgart rar – die SWSG lindert den Mangel. 22 öffentlich geförderte Wohnungen errichtet das Wohnungsunternehmen der Landeshauptstadt an der Tal- und Rotenbergstraße. „Damit wird die SWSG ihren Aufgaben auf zweierlei Arten gerecht“, erklärt der Technische Geschäftsführer der SWSG, Helmuth Caesar: „Sie reagiert auf den hohen Bedarf an seniorengerechtem Wohnraum in der Stadt, der auch bezahlbar ist. Und sie schließt eine städtebauliche Lücke an einer Stelle, die bislang ein dauerhaftes Ärgernis für Stuttgart war.“

 

Um diese Aufgaben zu erfüllen, hatte die SWSG allerdings einige Hindernisse zu überwinden. Zunächst musste der Flickenteppich an verschiedenen Grundstücksteilen zu einem einheitlichen städtischen Erbpachtgrundstück vereinigt werden. Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass die Baupreise bei einer ersten Ausschreibung zu hoch ausfielen. „Die SWSG hat daraufhin einen Kompromiss zwischen schnellem Baubeginn und günstigen Preisen gesucht“, erklärt Helmuth Caesar. Nach kurzem Abwarten ergaben sich bei einer zweiten Ausschreibung marktgerechtete Preise, so dass jetzt mit dem Neubau begonnen werden konnte.

 

Aufwändig musste die SWSG den Hang abfangen. Außerdem ist das Grundstück so eng geschnitten, dass die Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage direkt auf eine neue Bushaltestelle führt. Eine Ampel in der Garage verhindert, dass es zu Kollisionen zwischen dem stehenden Bus und den herausfahrenden Autos kommt. Die Bushaltestelle bietet aber einen dicken Pluspunkt bei der Verkehrsanbindung. Ein weiterer ist die nahe Stadtbahn-Haltestelle „Schlachthof“, ebenfalls buchstäblich vor der Haustüre. „Eine bessere Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr ist kaum vorstellbar“, sagt Helmuth Caesar: „Das ist gerade für ältere Menschen besonders wichtig.“

 

Bis Ende Juli laufen die Verbau- und Erdarbeiten. Anfang August startet die SWSG mit dem Rohbau. Das Gebäude soll im Spätjahr 2015 nach rund 18 Monaten Bauzeit fertig werden. Die Mieter der neuen Wohnungen zahlen dank der öffentlichen Förderung und des preisbewussten Bauens der SWSG eine besonders niedrige Miete: drei Euro weniger als die ortsübliche Vergleichsmiete und damit um rund ein Drittel preiswerter als im vergleichbaren freien Wohnungsbau. Die SWSG hält die Mieten so niedrig, obwohl der Neubau die strengen und teuren energetischen Voraussetzungen der EnEV 2009 deutlich unterschreitet sowie zahlreiche zusätzliche Lärmschutz- und Belüftungs-Auflagen erfüllt.

 

Die 22 Zwei-Zimmer-Wohnungen sind im Wesentlichen alle zur ruhigen Gartenseite orientiert. Die vier bis fünfgeschossige Winkelbebauung schirmt den Verkehrslärm der Kreuzung sehr effektiv ab. Die Zuschnitte reichen von 45 bis 67 Quadratmeter je Wohnung. Insgesamt entstehen rund 1100 Quadratmeter Wohnfläche. 14 Einheiten sind für jeweils einen Bewohner ausgerichtet, acht sind groß genug für Paare. Von den 22 Wohnungen – ohnehin alle barrierefrei – erfüllen vier Wohnungen zusätzlich das Kriterium „rollstuhlgerecht“.

 

Ohne Hindernisse am Boden kommen die Bewohner auch von draußen über Rampen in das Gebäude hinein. Etliche Türen öffnen sich auf Knopfdruck. Ein für Krankentransporte geeigneter Aufzug schafft die barrierefreie Verbindung zwischen den Stockwerken bis hinunter zur Tiefgarage und dem rund 30 Quadratmeter großen Gemeinschaftsraum im Sockelgeschoss. „Damit schaffen wir einen Raum, in dem die Bewohner sich treffen und Feste feiern können“, erklärt Helmuth Caesar: „Das schafft beste Voraussetzungen für eine gute Nachbarschaft.“

 

Über die SWSG:

Die Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft mbH (SWSG) zählt mit einer Bilanzsumme von rund 900 Millionen Euro zu den großen kommunalen Wohnungsunternehmen in Baden-Württemberg und ist daher Garant für Solidität, Seriosität und Sicherheit. Die SWSG wurde vor über 80 Jahren gegründet. Kompetenz, Know-how und Erfahrung sorgen für stetige Expansion und eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung.

 

Heute gehört der SWSG ein eigener Wohnungsbestand von rund 18.000 Mietwohnungen – zuzüglich Gewerbeeinheiten, Garagen oder Abstellplätze. Damit bietet die SWSG rund 45.000 Stuttgarter Bürgern ein Zuhause. Teams von wohnungswirtschaftlichen Fachleuten setzen ihr ganzes Wissen und Können für den Kunden und die Unternehmensziele ein.

 

Die SWSG hat nicht nur langjährige Erfahrungen in der Bewirtschaftung von Häusern, Wohnungen und Wohneigentum, sondern vor allem im Projektmanagement, also in der Planung und Errichtung von Neubauten. Dazu kommen vielfältige Aufgaben im Sanierungs- und Entwicklungsbereich. Einen wichtigen Stellenwert nimmt zudem das Sozialmanagement ein.

 

Stuttgarter Wohnungs- und

Städtebaugesellschaft mbH

Peter Schwab

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